Wir wollen als kompetente und mit der Materie vertraute Ansprechpartner für Institutionen, Medien und auch den Gesetzgeber zur Verfügung stehen.

Wir wollen in der Betreuung der uns Anvertrauten Maßstäbe setzen, an denen auch andere sich orientieren (können und müssen). Ausarbeitung von Qualitätskriterien ist unser Ziel.

Wir wollen Verbesserungen für die uns Anvertrauten erreichen: etwa Erleichterungen im Verfahren zur Erlangung der Mindestsicherung, Behörden auch als Serviceeinrichtungen und nicht als Verhinderer, verstärkte operative Sozialarbeit (die uns überflüssig machen würde), Verbesserung der Schnittstellen zwischen Psychiatrie und Draußen, Aufzeigen von Missständen in Verwaltung und Gesundheitswesen.

ueberuns

Wir streben an, dass Erwachsenenvertretung nicht mehr als Stigma dargestellt und empfunden wird (so wie sich auch niemand schämen muss, wenn er ärztliche Hilfe benötigt).

Die UN-Behindertenkonvention soll realitätsbezogen umgesetzt werden; daran wollen wir mitarbeiten.

Wir streben die Schaffung zeitgemäßer Arbeitsbedingungen für Erwachsenenvertreter an. Dazu gehört auch eine sachgerechte Entlohnung (derzeit sind wir oft gezwungen, unentgeltlich zu arbeiten, auch wenn ausreichendes Vermögen vorhanden ist). Es darf nicht unerwähnt bleiben, dass wir dem Staat sehr viel Geld ersparen, obwohl wir von diesem – im Gegensatz zu Erwachsenenschutz-Vereinen – für unsere Tätigkeit keinen Cent bekommen; eine Tätigkeit, die von eminentem gesellschaftspolitischen Wert ist.

 

 

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