Sachwalterlnnen unterliegen – im Gegensatz zum Vorsorgebevollmächtigten beziehungsweise zum mit Angehörigenvollmacht Tätigen – gerichtlicher Kontrolle. Professionelle SachwalterInnen haften für Fehler. Schäden werden durch die Berufshaftpflichtversicherung gedeckt. Angehörige hingegen können das Haftungsprivileg des § 277 ABGB in Anspruch nehmen. Deshalb erhalten die betroffenen Menschen unter Umständen den ihnen durch das Verhalten des Angehörigensachwalters entstandenen Schaden nicht ersetzt. Das wiegt umso schwerer, als Angehörige als Laien oft mit den gesetzlichen Bestimmungen nicht ausreichend vertraut sind.


SachwalterInnen setzen die gesetzlichen und finanziellen Ansprüche der ihnen anvertrauten Personen in oft schwierigen und aufwendigen Verfahren gegen Behörden durch. Nicht zuletzt ist vor allem die Vertrauensbasis sehr wichtig. SachwalterInnen werden in vielen Fällen im Laufe der Jahre zu Bezugspersonen, manchmal sogar zu „Seelentröstern“, zur „Kummernummer“ oder zum „last resort“.

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